Gehwegsanierung schreitet weiter voran

Bauarbeiter verlegen graue Pflastersteine auf einem Gehweg in einer Wadgasser Wohnstraße.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wer in den vergangenen Wochen durch unsere Ortsteile gefahren oder gelaufen ist, hat es sicher schon gesehen: Bei der Sanierung unserer Gehwege geht es Schritt für Schritt voran. Inzwischen sind rund 20 Kilometer fertiggestellt. Das ist ein deutlicher Fortschritt, denn Ende Mai waren es noch etwa 10,5 Kilometer.

Dabei geht es nicht einfach nur darum, ein paar alte Steine auszutauschen. Wir nutzen den Glasfaserausbau, um viele Gehwege anschließend grundlegend und ordentlich zu erneuern. Das Ergebnis sind sichere, besser nutzbare Wege und ein gepflegteres Ortsbild. Davon profitieren Kinder auf dem Schulweg genauso wie Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen oder alle, die zu Fuß unterwegs sind.

Nun ist auch Hostenbach an der Reihe. Am Montag, 17. August, haben die Arbeiten in der Schelmeneichstraße begonnen. Die Bereiche, in denen bereits Glasfaser verlegt wurde, sollen im Laufe des Jahres 2026 fertiggestellt werden. Gleichzeitig schauen wir schon weiter: Auch Straßen mit besonderem Sanierungsbedarf, in denen die Glasfaser noch nicht verlegt wurde, müssen wir im Blick behalten. Dazu gehört beispielsweise die Provinzialstraße. Ob und wann dort 2027 gearbeitet werden kann, hängt vor allem davon ab, wie die Ausbauarbeiten der Deutschen Glasfaser vorankommen. Wir behalten die Entwicklung deshalb genau im Blick und bleiben dran, damit wir anschließend auch dort die notwendige Gehwegsanierung umsetzen können.

Der grüne SR-3-Ü-Wagen, ein spielender Orchesterverein und zahlreiche Gäste auf dem Veranstaltungsplatz in Hostenbach.

Mir ist bewusst, dass Baustellen vor der eigenen Haustür Geduld verlangen. Umso mehr danke ich allen Anwohnenden für ihr Verständnis. Ebenso danke ich den Mitarbeitenden und den ausführenden Firmen, die diese große Aufgabe Abschnitt für Abschnitt umsetzen. Gemeinde macht man gemeinsam – auch dort, wo Fortschritt vorübergehend mit Lärm, Staub und Umwegen verbunden ist.

Ein schöner Blick zurück geht nach Hostenbach: Beim „Treffpunkt Ü-Wagen“ von SR 3 kamen zahlreiche Menschen zusammen. Der grüne Übertragungswagen, Musik und viele gut besetzte Bänke sorgten für eine lebendige Atmosphäre. Auch wenn ich urlaubsbedingt nicht selbst dabei sein konnte, habe ich mich über die starke Resonanz sehr gefreut. Solche Veranstaltungen zeigen, wie viel Leben, Zusammenhalt und Herzlichkeit in unseren Ortsteilen stecken.

Für mich ist das mehr als nur ein unterhaltsamer Nachmittag. Wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen, Vereine sich einbringen und ein ganzer Ortsteil Gastgeber ist, entsteht genau das, was unsere Gemeinde ausmacht. Mein Dank gilt deshalb allen, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen beigetragen haben.

Und schon steht das nächste besondere Wochenende bevor: Friedrichweiler feiert seinen 300. Geburtstag. Drei Jahrhunderte Ortsgeschichte sind ein schöner Anlass, gemeinsam zu feiern, Erinnerungen auszutauschen und nach vorne zu schauen. Mein Dank gilt schon jetzt allen, die dieses Fest vorbereitet haben und mit ihrem Einsatz möglich machen. Ich lade Sie herzlich ein, mitzufeiern, und wünsche Friedrichweiler ein großartiges Jubiläumswochenende für alle Generationen.

Herzliche Grüße

Sebastian Greiber

Bürgermeister