Greibers Woche – KW 3/2022

Neu sanierter Hochwasserbehälter in Schaffhausen (Januar 2022)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Anfang der Woche konnte ich erneut etwas für unseren flächendeckenden Glasfaserausbau in der Gemeinde Wadgassen erreichen: Damit die ‚Deutsche Glasfaser‘ unsere Gemeinde mit zukunftsfähigem Breitband versorgt, müssen sich während der sogenannten Nachfragebündelung nun nur noch 33% der anschließbaren Haushalte für einen Vertrag mit der ‚Deutschen Glasfaser‘ entscheiden. Bisher lag das Ziel bei 40%.

Da wir nun schon bei rund 30% Vertragsabschlussquote in der Gemeinde liegen, fehlen also lediglich noch 3%. Das können wir schaffen! Es wäre ein ganz wichtiger Schritt vor allem für unsere Kinder, wenn wir den Glasfaserausbau und damit schnelles Internet und die Digitalisierung fest in unseren Strukturen verankern. Denn auch die Schulen, die Kitas und die Musikschule sollen durch den Breitbandausbau an ein zukunftsfähiges Netz angeschlossen werden.

Historische Abbildung aus Greibers Woche, Ausgabe 3/2022, Bild 2

Denken Sie auch daran, was Sie kommenden Generationen, Ihren Kindern und Enkeln, hier für eine Möglichkeit verschaffen können. Doch das geht nur gemeinsam. Wenn wir uns gemeinsam für den Ausbau entscheiden und diejenigen überzeugen, die bisher noch zögern. Schaffen wir die 33% Hürde, dann verlegt die ‚Deutsche Glasfaser‘ ihren Breitbandanschluss direkt zu Ihnen und zu unseren Bildungseinrichtungen. Ich bin sehr froh, dass wir mit unserer GemeindeStrom Wadgassen GmbH einen regionalen Vertriebspartner für den Glasfaserausbau gewonnen haben. So haben Sie Ihre Ansprechpartner:innen unmittelbar hier vor Ort.

Ihre Ansprechpartner beim GemeindeStrom Wadgassen für den Glasfaserausbau: Isabell Birk-Angel Telefon: (0) 6834 944 - 234 Sabine Bartlewski Telefon: (0) 6834 944 - 233 Markus Weber Telefon: (0) 6834 944 - 178 Mail: info@gemeindestromwadgassen.de Sanierung: Hochbehälter Schaffhausen Unsere Hochbehälter in Wadgassen und Schaffhausen versorgen unsere Gemeinde mit dem nötigen sauberen Trinkwasser, das wir alle aus unseren Wasserhähnen kennen. Die Hochbehälter dienen dabei als eine Art Verteilerknoten, der das zuströmende Wasser an die richtigen Stellen verteilt. Beide Hochbehälter mussten zuletzt saniert werden, was nicht alle Jahre, nicht mal alle Jahrzehnte passiert. Und Sie können sich vorstellen was es für ein Unterfangen ist, Wasserbehälter, die mehrere Dörfer mit Trinkwasser versorgen, zu sanieren. Die Arbeiten am Hochbehälter in Schaffhausen, übrigens Baujahr 1950, wurden nun abgeschlossen und ich konnte mir selbst ein Bild von den Erneuerungen vor Ort machen. Schäden am Hochbehälter Schaffhausen (Juni 2020) Bei dem Bauwerk handelt es sich um einen Rechteckbehälter mit zwei Wasserkammern von je 650 m³ Fassungsvermögen. Die Wasserkammern wurden nacheinander saniert, sodass immer eine Kammer in Betrieb bleiben konnte und die Wasserversorgung sichergestellt war. Für alle Fachexpert:innen: Als Sanierungsvariante wurde die „mineralische Dichtung“ gewählt. Nach dem Entfernen der Kunststoffbeschichtung und des Puzes an den Wänden, der Decke und den Stützen, wurde die eventuell freiliegende Bewehrung entrostet und mit einem Korrosionsschutz versehen. Vorhandene Risse wurden verdämmt und sonstige Schadstellen durch Spritzmörtelauftrag verschlossen. Nachdem alle Schadstellen vorbehandelt wurden, werden die abgetrockneten Betonflächen vollflächig mit einem ca. 20mm starkem Spritzmörtelauftrag versehen. Zusätzlich wurden die vorhandenen Rohrleitungen aus Guss durch Edelstahlleitungen ersetzt.

Historische Abbildung aus Greibers Woche, Ausgabe 3/2022, Bild 3

Bemerkenswert ist auch, dass im Sinne unserer neuen Digitalisierungsstrategie die alten Zähler durch neue digitale Zähler ausgetauscht wurden. Die neuen Zähler übermitteln die Angaben nun direkt zum zuständigen Techniker, was viele tolle Möglichkeiten mit sich bringt.

Sie sehen also, die Digitalisierung bleibt auch 2022 ein roter Faden in all unseren Projekten.

Herzliche Grüße

Sebastian Greiber

Bürgermeister