24. November 2021 · KW 47/2021 · zuerst erschienen: Wadgasser Rundschau 47/2021
Greibers Woche – KW 47/2021

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
“the same procedure as every year”, normalerweise ein Spruch, den wir zu Silvester kennen. Leider trifft er auch in dieser Corona-Pandemie mal wieder zu. Fast täglich bekommen wir aktuell neue Höchstwerte bei den Inzidenzen und auch die Aussichten sind derzeit alles andere als rosig. Und so droht auch der Dezember in diesem Jahr wieder ein bitterer Corona-Dezember zu werden. Trotz der schwierigen Lage versuchen wir hier vor Ort alles Erdenkliche, um weiterhin vergleichsweise gut durch diese Krise zu kommen. Es hat sich als richtige Entscheidung gezeigt, unser Testzentrum in Hostenbach im Oktober nicht zu schließen. Mittlerweile hat sich unser Testzentrum zu einer tragenden Stütze auch für PCR-Tests für das Gesundheitsamt entwickelt und arbeitet wieder auf Hochtouren. Die Mitarbeiter:innen dort leisten derzeit einen unglaublich wertvollen Einsatz, weit über das übliche Maß hinaus. Dafür danke ich allen Helfer:innen und dem Team rund um Gunther Mahling sehr herzlich. Unter www. wadgassen.de/testzentrum können Sie wie gewohnt Ihren Schnelltest oder PCR-Test unkompliziert buchen.

Auch viele Projekte von uns leiden unter dieser andauernden Corona-Pandemie mit Ihren Wellen. Kommen wir ein paar Schritt weiter, kommt schon die nächste Welle und bringt Abläufe wieder ins Stocken, macht notwendige Treffen schwieriger. Dabei nicht das Ziel aus dem Auge zu verlieren ist schon eine große Herausforderung. Aber in Wadgassen haben wir trotz dieser Umstände so einiges weitergebracht.
Spende für JUZ Schaffhausen Dazu gehört definitiv der Neu- und Ausbau eines Jugendzentrums in Schaffhausen. Das LEADER-geförderte Projekt zu einem selbstverwalteten Jugendzentrum von JUZ-United war gerade in die heiße Schluss-Phase gegangen, als im letzten Jahr die Pandemie zu wüten begann. Alle Beteiligten haben sich davon nicht beirren lassen und trotzdem fest an die finale Umsetzung geglaubt. Jetzt ist er fast fertig, der selbstverwaltete Jugendtreff in Schaffhausen. Scheck auf neuer Couch: 4.000 Euro fürs JUZ Da kam es gerade recht, dass die anstehende Ausstattung mit Möbeln zeitgleich mit einer Aktion von unserer ‘GemeindeStrom Wadgassen’ fiel, die mit ihrer aktuellen Gewinnaktion die Arbeit von örtlichen Vereinen unterstützt. Das Schaffhauser JUZ hatte mitgemacht und letzte Woche nicht schlecht gestaunt, als ich gemeinsam mit Frau Birk-Angel einen Scheck von 4.000,- Euro übergeben konnte.

Neben einigem Selbstgebautem konnten schon erste Möbel angeschafft werden. Jetzt ist die Voraussetzung geschaffen, dass der Treff loslegen kann. Ich wünsche dem Schaffhauser JUZ-Team um Ann-Sofie Bitdinger, Kristina Baal und Lea Klisch viel Spaß für den hoffentlich baldigen JUZ Start. Es wird: Möbelrücken mit dem Bürgermeister Wadgasser Weihnachtsbaum Dass wir es uns nicht ganz leicht gemacht haben, bereits zum zweiten Mal unseren beliebten Weihnachtsmarkt auch 2021 Pandemie-bedingt abzusagen, brauche ich nicht zu betonen. Die aktuelle Entwicklung gibt uns aber Recht, dass es die richtige Entscheidung war. Eines der Wahrzeichen der Wadgasser Weihnacht ist schon seit längerem der Weihnachtsbaum vor dem Abteihof. Aber auch ohne Weihnachtsmarkt haben wir natürlich in diesem Jahr wieder unser Wahrzeichen aufgestellt.
Ehrung für Blutspender Die Gemeinde hatte letzten Freitag die schöne Aufgabe, anlässlich des letztwöchigen DRK-Blutspende-Termines zwei besonderen Spendern zu gratulieren. Im Beisein von Christoph Ernwein, dem Presse-Verantwortlichen des DRK Blutspendedienst West, wurde Herrn Christian Allard aus Hostenbach und Manfred Göttert aus Schaffhausen gratuliert. Sie haben mit 125 und 150 Blutspenden Besonderes geleistet und diese selten hohe Zahl an Blutspenden absolviert.
Unser 1. Beigeordnete Jürgen Fäh hat deshalb den beiden Spendern im Namen der Gemeinde je eine ‚Wargasser Kischt‘ übergeben, um damit der außergewöhnlichen Bereitschaft für diese besonders hohe Zahl von Blutspenden zu danken. Wie in einem redaktionellen Beitrag in dieser Ausgabe zu lesen ist, sind Blutspenden enorm wichtig für die Aufrechterhaltung unseres Gesundheitssystems. Man kann DRK und den Spendern nicht genug danken, tragen sie doch ganz besonders zur aktiven Hilfe von durch Krankheit oder Unfall in Not geratenen Menschen bei.

Ihr
Herzliche Grüße
Sebastian Greiber
Bürgermeister