Greibers Woche – KW 37/2021

Historische Abbildung aus Greibers Woche, Ausgabe 37/2021, Bild 1

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

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die Corona-Pandemie begleitet uns nun schon seit vielen Monaten. Gottseidank konnten die Wissenschaftler:innen in Rekordzeit Impfstoffe entwickeln, die viele Millionen Menschen vor dem Virus schützen. Insbesondere bei den älteren Mitbürger:innen hat sich dadurch die Lage deutliche entschärft. Damit die Senior:innen in unserer Gemeinde das Impfangebot wahrnehmen konnten, waren ehrenamtliche Helfer:innen des DRK Differten und Wadgassen sowie unsere Hausmeister im Einsatz und haben die Impfwilligen zu Ihren Impfterminen gefahren. Ohne diese Hilfe hätten viele Ihr Impfangebot nicht wahrnehmen können. Seit Mitte Januar haben wir gemeinsam mit den DRK-Ortsvereinen Differten und Wadgassen und unseren Mitarbeitern 132 Bürger:innen bei 250 Fahrten zu den verschiedenen Impfzentren im Saarland begleitet. Die Fahrer:innen hatten ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger:innen, beruhigten bei Aufregung und begleiteten bei den Formalitäten im Impfzentrum. Ich habe mich diese Woche deswegen noch einmal stellvertretend bei den Helfer:innen bedankt. „Danke für euren Einsatz“.

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An dieser Stelle möchte ich auch an Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, noch einmal den Apell richten: Machen Sie von den zahlreichen Impfangeboten gebrauch! Lassen Sie sich gegen Covid19 impfen und lassen Sie uns gemeinsam dem Virus keine Chance geben. Wenn wir alle solidarisch zusammenstehen, sind auch diejenigen besser geschützt, die aus gesundheitlichen Gründen keine Impfung bekommen können. Dies ist mir ein besonderes Herzensanliegen. Helfer:innen des DRK Differten und Wadgassen Klickerboxen für die Erstklässler Mit meinem Besuch in der Grundschule im Bisttal in Differsten und der Abteischule in Wadgassen, habe ich nun in den letzten beiden Wochen alle ersten Klassen in der Gemeinde Wadgassen besucht. Es war schön zu sehen, wie sich die Kinder auf ihre Schulzeit freuen und mit Begeisterung von ihren ersten Schultagen berichteten. Auch sehr spannend waren die Antworten auf die Frage, was denn wohl ein Bürgermeister den ganzen Tag so macht? …zum Beispiel die Erstklässler:innen besuchen! Natürlich bin ich nicht mit leeren Händen gekommen, sondern habe an alle Kinder eine Box mit Klicker-Murmeln verteilt. Auf den Murmeln ist das Datum ihres ersten Schultages eingraviert. Ich möchte damit auf tolle Spielmöglichkeiten auch abseits von Smartphones und TV-Bildschirmen aufmerksam machen und, so hoffe ich, ein Erinnerungsstück an die Schulzeit mitgeben. Strahlende Kinderaugen in Differten und Wadgassen Smart Meter Ausbau gestartet Seit nunmehr drei Wochen läuft der Smart Meter Ausbau in der Gemeinde Wadgassen in der Testphase. Die Gemeindewerke Wadgassen GmbH wird in naher Zukunft alle Stromzähler im gesamten Gemeindegebiet durch sogenannte Smart Meter, also digitale Zähler (intelligente Messsysteme) ersetzen. Der Austausch erfolgt für die Kunden komplett kostenfrei und ermöglicht ein digitales Ablesen der Zählerstände. Der Smart Meter in jedem Haushalt überträgt die Zählerstände per Funkfrequenz zu Smart Meter Gateways in den Verteilerstationen der jeweiligen Mitarbeiter der Firma ‚Hausheld‘ beim Einbau eines Smart Meter-Stromzählers Orte. Die Mitarbeiter:innen der Gemeindewerke müssen dann nicht mehr vor Ort in die Haushalte, sondern bekommen die Zählerstände einmal im Monat verschlüsselt in das Abrechnungssystem übertragen. Auch die Bürger:innen können dadurch ihre Zählerstände jederzeit abrufen und ihre Kosten und Verbräuche kontrollieren und optimieren. Für die Zukunft unseres Stromnetzes mit vielen Freileitungen haben wir uns für diese rasche Digitalisierung entschieden. Dadurch vermeiden wir hohe Kosten, um Leitungen zu ersetzen oder zu verstärken. Viele unserer Bürger erzeugen heute sauberen, preiswerten Strom und speisen diesen in unser Stromnetz. Die Energie der Zukunft verändert sich und auch wir müssen unser Stromnetz anpassen, damit es weiter funktioniert. Sogenannte „Moderne Messeinrichtungen“ alleine können uns dabei übrigens nicht helfen. Erst wenn Messwerte zusammengerechnet werden können, wird das Stromnetz intelligent nutzbar. Im ganzen Netz eingebaut ermöglichen Smart Meter, Energie clever zu verteilen, Energie einzusparen und bessere Strompreise auch tatsächlich auszunutzen. Zunächst werden im Ort Friedrichweiler einige Smart Meter als Pilot-Projekt installiert. Später im Jahr sollen dann auch nach und nach die anderen Orte folgen. In Kürze werden wir Sie hierüber auch mit Infomaterial versorgen. Gemeinsam können wir die Aufgaben der Energiewende schaffen. Getreu dem Motto: Jeder Zähler zählt. Wir sind unterwegs zur Smart City

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Herzliche Grüße

Sebastian Greiber

Bürgermeister