Greibers Woche – KW 29/2021

Zerstörung „Naturerlebnispfad Eulenmühle

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unser Nachbarland Rheinland-Pfalz, sowie Teile von Nordrhein Westfalen hat es dieser Tage schwer getroffen. Die Schäden, die das Hochwasser in den Katastrophengebieten hinterlassen hat, sind bislang im vollen Umfang noch gar nicht abzusehen. Meine Gedanken sind deswegen bei den Angehörigen der Opfer sowie den Menschen, die ihr zu Hause verloren haben oder denen ihr zu Hause zerstört wurde. Es ist beeindruckend zu sehen, welche Hilfe in kürzester Zeit mobilisiert werden konnte, um die Betroffenen zu unterstützen und ich bin sehr stolz, dass auch Wadgasser Helfer:innen des THW im Einsatz sind. Allen Helfer:innen möchte ich auf diesem Wege bereits meinen großen Dank aussprechen. Solche Hilfsaktionen geben uns in diesen Zeiten Mut!

Um eine koordinierte und zielgerichtete Unterstützung der Betroffenen, aber auch unserer ehrenamtlichen Rettungskräfte zu gewährleisten, haben wir auf eine eigene Sammlung verzichtet und unterstützen mit unserer Feuerwehr die Logistik der bereits laufenden Aktionen. Denn vor Ort im Katastrophengebiet kommen mehr Sachspenden an, als dort derzeit verteilt werden können. Auch dem DRK haben wir unsere Unterstützung hierbei zugesagt.

Daher bitte ich Sie, den Opfern der Katastrophe vorzugsweise aktuell durch eine Geldspende auf das Spendenkonto der Hilfsorganisationen zu helfen: Aktionsbündnis Katastrophenhilfe Spendenkonto: Commerzbank IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600 BIC: COBADEFFXXX Stichwort: Hochwasser Deutschland Online-Spenden sind auch unter www.aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de möglich.

Schlüsselübergabe für das neue JUZ Schaffhausen

“ Beschädigte Infotafel am Naturerlebnispfad Eulenmühle: Aus der Bodenverankerung gerissen und halb umgestürzt Leider muss ich noch beim Thema Zerstörung bleiben - allerdings keine Naturgewalt.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden einzelne Infotafeln unseres neuen Naturerlebnispfades Eulenmühle im Naturschutzgebiet Differten an der Weiherwies umgerissen und verwüstet.

Dieser blinde Zerstörungswille lässt mich fassungslos zurück. Was muss in solchen Menschen vorgehen, die ohne erkennbare Gründe einen Erlebnisweg für Kinder zerstören? Wir können das als Wertegemeinschaft so nicht tolerieren, deswegen habe ich eine Belohnung von 250,- Euro für sachdienliche Hinweise für die Ergreifung der Täter:innen ausgerufen. Ich bitte alle, die etwas im Tatzeitraum bemerkt und beobachtet haben, mit Hinweisen auf unsere Ortspolizeibehörde zuzugehen. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise vertraulich unter 06834/944-101 entgegen.

Historische Abbildung aus Greibers Woche, Ausgabe 29/2021, Bild 3

Am 6. Juli 2021 war es endlich so weit: Nach mehr als zwei Jahren Umbauarbeiten und ‘Corona’-Stau ohne Möglichkeit einer Live-veranstaltung - konnte ich den vier Vertreterinnen des neuen JUZ-Schaffhausen Vereins, der sich um unser neu eingerichtetes selbstverwaltetes Jugendzentrum kümmert, den Schlüssel für die frisch renovierten Räumlichkeiten in der Grundschule Schaffhausen übergeben. Gemeinsam mit unserem Jugendpfleger Dietmar Frisch und Vertretern von JUZ-United, die die Errichtung des Jugendzentrums in Schaffhausen begleiteten, ist jetzt die Voraussetzung gegeben, dass unsere Jugendlichen in Selbstverwaltung eine Begegnungsstätte haben. Vertragsunterzeichnung und Schlüsselübergabe an die vier JUZ-Verantwortlichen Lea Ries, Kristina Baal, Ann-Sophie Bitdinger und Lea Klisch Ich danke den vier JUZ-Macherinnen Lea Ries, Kristina Baal, Ann-Sophie Bitdinger und Lea Klisch für ihr Engagement und ihre Geduld, trotz der pandemiebedingten Verzögerungen nicht den Mut verloren zu haben, an das JUZ zu glauben und aktiv mitzumachen. Die Wünsche und Vorstellungen für Inneneinrichtung und die Gestalt des neuen JUZ werde ich gerne nach Möglichkeit unterstützen.

Erste Unternehmensbereisung seit Pandemiebeginn im März 2021 Zu den Aktivitäten, die während der Pandemie auch kaum möglich waren, zählen die von mir und dem Team Wirtschaftsförderung regelmäßig durchgeführten Unternehmerbesuche. Es geht mir dabei darum, mit den in Wadgassen existierenden Unternehmer:innen ins Gespräch zu kommen und so deren Sorgen und Ideen unmittelbar erfahren und auszuloten, wo ich als Bürgermeister gefragt bin, unternehmerische Initiativen zu begleiten und im möglichen Rahmen zu unterstützen.

Am 8. Juli konnte ich nun endlich nach anderthalb Jahren wieder vier Wadgasser Unternehmen besuchen. Die interessante Tour führte mich zunächst in die ehemalige Bäckerei Kiehlmeyer, die seit Anfang Juli als Filiale des Familienunternehmens Adolph aus dem benachbarten Wehrden betrieben wird: Gleich zwei Generationen der Familie Adolph (Guido, Sonja und Leon Adolph) waren vor Ort. Über eine Übernahme durch den Nachfolger Kay-Uwe Speicher konnte ich mich bei der Bäckerei Becker in Differten zur Übernahme informieren und die Fortsetzung des Betriebes. Die vor kurzem eröffnete Rechtsanwaltskanzlei Karina Krier am Saarstraße-Kreisel in Wadgassen war die dritte Station meiner Rundreise. Der vierte Unternehmer war Familie Rodenbusch (Elan) die als Ehepaar seit 50 Jahren als Gastronomen tätig sind und gemeinsam seit nunmehr 28 Jahren im Elan die Gäste bewirten. Ich habe mich sehr gefreut, viel Neues bei den vier Unternehmer:innen zu erfahren. Lesen Sie eine Zusammenfassung zu den besuchten Firmen im Inneren dieser Ausgabe.

Herzliche Grüße

Sebastian Greiber

Bürgermeister