24. Februar 2021 · KW 8/2021 · zuerst erschienen: Wadgasser Rundschau 8/2021
Greibers Woche – KW 8/2021

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
seit November halten wir den Regelbetrieb in unseren KITAs unter Pandemiebedingungen am Laufen. Seit dieser Woche ist der bis dahin geltende Appel der Landesregierung an die Eltern, die Kinder möglichst zu Hause zu betreuen, weggefallen. Damit ist nun seit dem 22. Februar die neue KITA Abenteuerinsel endgültig und vollständig in den neuen Räumlichkeiten im Betrieb. Ein riesiger Kran hatte dazu am Montag morgen die Container, die während der 16-monatigen Bauzeit der neuen KITA-Gebäude Heimat für Kinder und Pflegekräfte der Abenteuerinsel waren, abgebaut und final abtransportiert.
Abflug: KITA-Container werden abgebaut, aufgeladen und abtransportiert (Ruppenthal) Mit diesem Schlusspunkt hat die neue KITA endlich vollständig ihre Arbeit aufgenommen. Bei zu erwartender steigender Inanspruchnahme bleiben die Öffnungszeiten aufgrund der Hygienebestimmungen und notwendigen Gruppentrennung momentan eingeschränkt.

Nicht weit entfernt von der neuen Abenteuerinsel haben wir ebenfalls seit 22. Februar in der Glückaufhalle unser neues ‚Corona‘ Schnelltest-Zentrum eröffnet. Nicht nur aufgrund des stagnierenden Rückgangs der Inzidenz-Zahlen und der unberechenbarer sich verbreitenden ‚Corona‘-Mutationen gehe ich davon aus, dass solche Testzentren noch stärker gefragt sein werden. Das Angebot unmittelbar vor Ort ‚Corona‘-Testmöglichkeiten bereitzuhalten halte ich für eine wichtige und zugleich notwendige Maßnahme, um alle erdenklichen Maßnahmen zu ergreifen, endlich aus dem Dauer-Lockdown herauszukommen. Denn die Öffnungsperspektiven für unseren Einzelhandel und unsere Gastronomie sind mit der Herabsenkung des InzidenzGrenzwertes auf 35 durch die Ministerpräsidentenkonferenz für Lockerungen in „weite Ferne“ gerückt. Denn trotz aller Bemühungen stagniert derzeit die Inzidenz im Schnitt über der 50er Grenze. Das ist ein Drama und für viele Geschäfte existenzbedrohend. Daher brauchen wir endlich einen Ausstiegsplan aus dem Lockdown von Bund und Land.
Aber ich will nicht nur jammern und warten, bis von dort Szenarien vorgegeben werden. Stattdessen will ich aktiv versuchen, dass wir unseren Beitrag dazu leisten, Perspektiven und Transparenz zu schaffen. Denn darüber sind sich aktuell alle Experten einig: Eine Öffnungsstrategie wird ausgeweitete Testkapazitäten benötigen. Mir ist es dabei wichtig, dass diese Testkapazitäten qualitativ verlässlich und daher auch durch unsere Ärzte vor Ort durchgeführt werden. Mit dem eingerichteten Testzentrum in Hostenbach lassen sich zukünftig das Testangebot für Bürger und Testkampagnen größerer Gruppen effizient und logistisch gut durchführen. Diese Erfahrungen haben wir bereits bei den Testungen unserer Mitarbeiter gemacht.
Umgenutzt: Hostenbacher Glückaufhalle ist neues Schnelltestzentrum (Ruppenthal) Wir können zu Beginn die möglichen Test-Angebote ab kommender Woche auf Montag, Mittwoch und Freitag erweitern. Zur Vermeidung von Terminengpässen kann man online unter www.wadgassen.de/testzentrum für die genannten Tage einen Test-Termin buchen. Alternativ kann auch telefonisch unter 06834/944-449 ein Test-Termin reserviert werden. Der eigentliche Test findet durch Ärzte aus unserer Gemeinde statt und dauert in Hostenbach 2 Minuten, die jeweilige Auswertung erfährt man bereits nach etwa 15 Minuten.
„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, so ein bekanntes Faasendlied. In diesem Jahr war das auch so, allerdings war da auch wenig, was vorbei sein konnte. Wir haben versucht, mit unserem Faasendrätsel eine kleine Mitmachaktion zu starten, die ein wenig Faasendfreude schaffen sollte. Schnell gess: FAASENDKIECHEL war die Lösung des Faasendrätsels Die richtige Lösung unseres Faasendrätsels lautete ‚FAASENDKIECHEL‘. Es waren bei uns einige Antworten zum Rätsel eingegangen.

Davon hatten auch fast alle die richtige Antwort herausgefunden. Unter diesen richtigen Einsendungen haben wir die 11 angekündigten Preise verlost. Sämtliche GewinnerInnen werden schriftlich benachrichtigt. Ich danke allen TeilnehmerInnen und vor allem unseren drei Faasendvereinen, die mit Spenden und Orden zur Umsetzung dieses schönen Rätsels beigetragen haben. Das ist selbstverständlich kein Ersatz dafür, richtig Faasend zu feiern. Ich bin optimistisch, dass wir das im nächsten Jahr wieder können. Darauf können wir uns alle freuen.
Zuletzt wünsche ich Ihnen eine gute Zeit und bleiben Sie gesund
Herzliche Grüße
Sebastian Greiber
Bürgermeister