Greibers Woche – KW 6/2021

iPads für Grundschulkinder

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nachdem uns das Coronavirus auch in der Gemeinde Wadgassen kräftig durchgeschüttelt hat, können wir langsam aber sicher die aufgetretenen Verzögerungen wieder einholen. So freue ich mich besonders, dass nach rund 16-monatiger Bauphase unsere KITA Abenteuerinsel in Hostenbach in ihren Neubau umziehen konnte. Neue KITA Abenteuerinsel Der neue KITA-Komplex bietet Platz für acht Gruppen - bisher waren es sechs - und wir können mit Stolz sagen, dass wir dadurch nun jedem Kind in der Gemeinde Wadgassen einen Betreuungsplatz anbieten können. Da wir aufgrund der aktuellen Beschränkungen leider keine ausgelassene Einweihung des Gebäudes feiern können, haben wir uns etwas Spezielles überlegt, um den interessierten Eltern und Bürger/innen die neue KITA zu zeigen. Unter der Web-Adresse: www.wadgassen.de/abenteuerinsel gibt es einen virtuellen Rundgang durch den Neubau, bei dem man sich gemütlich von zu Hause aus alle Räume und Angebote anschauen kann. Dort finden Sie auch ein Grußwort unserer Bildungsministerin, die es sich nicht nehmen ließ uns ihre guten Wünsche auszusprechen. Im Innenteil der Ausgabe gibt es weitere ausführlichere Informationen zu dem KITA-Neubau.

Vorstellung „SVolt

Neue iPads für bedürftige Schulkinder Endlich sind sie da, die iPads für unsere Grundschulkinder.

Nachdem wir die iPads im Rahmen des Sonderprogramms des „Digitalpakt Schule“ bereits im September vergangenen Jahres bestellt hatten, mussten wir einige Lieferschwierigkeiten des Herstellers erdulden.

Momentaufnahme der Videokonferenz zur „SVolt“ Ansiedlung

Die 90 iPads werden nun von unserer EDV eingerichtet und mit den nötigen Sicherheitsstandards ausgestattet. Anschließend bekommt jedes bedürftige Kind, also jene, die auch die Schulbuchzuschüsse bekommen, ein Exemplar zum Lernen für zu Hause. “

Vergangene Woche hatte ich eine interessante Vorstellungsrunde per Videokonferenz zur geplanten „SVolt“-Ansiedlung in Überherrn mit Jürgen Barke (Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr), Thomas Schuck (Geschäftsführer der Strukturholding Saar), Kai-Uwe Wollenhaupt (President Svolt Europe), Maxim Hantsch-Kramskoj (Vice President Sales & Marketing bei Svolt Energy Technology) und unserem Friedrichweiler Ortsvorsteher Martin Spies. Die virtuelle Zusammenkunft diente der gegenseitigen Vorstellung sowie der Besprechung weiterer Schritte. Ortsvorsteher Martin Spies bekam die Gelegenheit, die aktuellen und detaillierten Fragen der Friedrichweiler Bürger/innen zu stellen. Es ist sehr erfreulich, dass wir unsere Interessen somit bereits vorab vortragen konnten und auch im zukünftigen Prozess seitens des Landes und „SVolt“ regelmäßig mit eingebunden werden. Neben den rechtlich vorgeschriebenen Beteiligungsverfahren wurde uns eine vorgezogene öffentliche Beteiligung noch als zusätzliches Instrument zugesagt, damit unsere Belange damit weit über das übliche Maß hinaus bereits einfließen können. Insgesamt wird es drei Beteiligungsverfahren in der Umsetzung der Ansiedlung auf dem Linslerfeld geben. In den kommenden drei bis vier Wochen sollen viele der technischen Fragen für das konkrete Vorhaben geklärt sein, damit die derzeit aufkommenden Fragen und Themen aus der Bevölkerung - wie z. B. „Wasserverbrauch“ - genau und verlässlich beantwortet werden können. Das durchweg positive Gespräch hat mir gezeigt, dass es „SVolt“ hier um eine nachhaltige Ansiedlung mit größtmöglicher Transparenz geht. Die ursprünglich für Dezember geplante Informationsveranstaltung, die aufgrund des Lockdowns leider abgesagt werden musste, soll alsbald nachgeholt werden. Im Bericht des Ortsvorstehers in dieser Ausgabe finden Sie weitergehende Informationen aus diesem Gespräch.

Die Sessionsorden zur “CoronaSession” der „KG Die Glasspatzen” und „KG Die Peikler”

Historische Abbildung aus Greibers Woche, Ausgabe 6/2021, Bild 4

Diese Woche würde mit dem Rathaussturm und dem großen Umzug eigentlich unsere traditionelle Wadgasser Faasend ihrem Höhepunkt entgegensteuern. Vor genau einem Jahr haben wir an dieser Stelle noch ausgelassen gefeiert, seitdem ist viel passiert. Viele Faasend-Traditionen müssen in diesem Jahr leider ausfallen oder mit kreativen Onlinealternativen stattfinden. Trotzdem haben sich unsere Karnevalsgesellschaften nicht entmutigen lassen und trotzen auch beispielsweise mit kreativen Sessionsorden “graadselääds” mit dem “Faasend Virus” gegen den “Corona Virus”. Ich wünsche allen Närrinnen und Narren dennoch eine gesunde fünfte Jahreszeit und die Zuversicht, dass wir 2022 wieder gemeinsam unsere Faasend feiern können.

Herzliche Grüße

Sebastian Greiber

Bürgermeister