12. Februar 2020 · KW 7/2020 · zuerst erschienen: Wadgasser Rundschau 7/2020
Greibers Woche – KW 7/2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Zu einer Scheckübergabe kam am vergangenen Donnerstag Umweltminister Reinhold Jost nach Wadgassen. Er übergab uns einen Zuschussbetrag zur Förderung eines weiteren LEADER-Projektes. Im Detail geht es dabei um die Bergarbeiter Erlebnistour. Diese ist insbesondere für Kinder und Jugendliche konzipiert, die für ihre Heimatregion sensibilisiert werden sollen. An insgesamt elf Stationen entstehen mit Informationspulten am Wegesrand in Friedrichweiler Möglichkeiten, sich über die Besonderheiten der Region zu informieren. Zusätzlich wird es über eine Audio-Guide App ermöglicht, dass die Wanderer Bild- und Audioinformationen auch über ihre Smartphones abrufen können. Thematische Schwerpunkte sind beispielsweise „Wetterstation“, Pottasche Fabrik“, Tiere des Waldes“, „Totholz“ oder „Gründung von Friedrichweiler“. Als Schwerpunkt sind die beiden akustischen Informationssäulen anzusehen, an denen durch Drehen oder Pumpen Strom erzeugt wird, welcher zum Abspielen unterschiedlicher Audiokommentare genutzt wird. Hier könnten also Zeitzeugen oder Familienangehörige zu Wort kommen, ebenso wie historische Fakten erläutert werden. Für Kinder und Jugendliche gibt es noch die Möglichkeit sich auf einem Teilabschnitt mit Aktionsgeräten auszutoben. Hierzu werden ein Balancierbalken, ein Stufenreck, Stelzen und Balancierpoller am Wegesrand aufgestellt und den Interessierten zum freien Vergnügen überlassen. Der Wasserspielplatz an der Wildparkhütte lädt die jüngeren Besucher zum Austoben ein. Alle Stationen und Attraktionen werden in deutscher und französischer Sprache aufbereitet. Die „Bergarbeiter-Erlebnistour“ beinhaltet Gesamtkosten von 53.167,38 Euro wovon wir wiederum über „Leader“ 39.875,53 also knapp 40.000 Euro Zuschuss bekamen.
Fortschritte erzielen wir auch beim Bau unserer Kita in Hostenbach. Im Moment wird der dritte von sechs Brandabschnitten betoniert. Man sieht also schon etwas und erste Konturen sind erkennbar.

Bleiben wir in Hostenbach. Dort besuchte ich Sabine und Kai Dreistadt in der Weiherstraße. Ihr „Bastelstübchen“ feierte zehnjähriges Bestehen und es ist eine kleine Erfolgsgeschichte, die aus einer simplen Idee entstand. Man bastelte und kreierte gerne zusammen und mit den Kindern im Haus sind die Möglichleiten einer beruflichen Entfaltung eher eingeschränkt. Denn die Erziehung sollte nicht zu kurz kommen. So entschloss man sich im Erdgeschoss ein kleines Geschäft zu eröffnen. Neben dekorativen Geschenkideen - fast alles selbst entworfen - werden auch Einladungskarten kopiert.
Zudem gibt es eine umfassende Beratung für fast alle Anlässe.
Natürlich gehört dazu auch eine schöne Tischdekoration, die sich gerade für jetzt anstehende Kommunionfeiern anbietet. Schauen Sie doch einfach mal rein.

Die Geschäftszeiten sind montags bis freitags von 8.00 - 12.00 Uhr/ nachmittags von 15.00 - 18.00 Uhr. Samstag sind die Öffnungszeiten von 8.00 - 13.00 Uhr. Reinigungs - Annahmen sind ebenfalls möglich. Telefonisch ist das „Bastelstübchen „unter (06834) 493 48 erreichbar.
Während der üblichen Dienstzeiten zur Verfügung steht Ihnen unser neuer Bauamtsleiter Jens Lauck im Techn. Rathaus. Vor sechs Wochen haben wir mit Toni Schneider - den langjährigen Bauamtsleiter, verabschiedet. Mit dem 39 -jährigen Dipl. Ingenieur Jens Lauck konnten wir zu Jahresbeginn einen kompetenten Fachmann an die Spitze unseres Bauamtes holen.
Unser neuer Mitarbeiter machte sein Abitur in Neunkirchen.

Anschließend folgte ein Studium an der Fachhochschule des Saarlandes. Vor seiner Tätigkeit bei der Gemeinde Wadgassen war unser Mitarbeiter in führender Position im saarländischen Baugewerbe tätig.
Bei unsrem Baustellenfrühstück in Werbeln konnte ich den neuen Mitarbeiter der Öffentlichkeit bereits vorstellen. Bei auftretenden Fragen erreichen sie Herrn Lauck unter Tel.: 944 - 162 im Techn. Rathaus.
Auch bei unserer Musikschule gab es eine personelle Veränderung. Yvonne Schreier heißt unsere neue Mitarbeiterin, die auf Kornelia Jakobs folgt.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Frau Jakobs für die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit bedanken. Ich bin mir sicher, dass Frau Schreier ihre Arbeit weiterhin genauso gewissenhaft wie Ihre Vorgängerin ausführen wird. Frau Schreier ist 35 Jahre alt und Mutter eines fünfjährigen Sohnes. Sie ist gelernte Industriekauffrau und hat ein abgeschlossenes Studium zur Umwelt- und Betriebswirtin (Bachelor of Art) absolviert. Sie hat sich gut eingelebt und freut sich auf ihre neue Aufgabe. Telefonisch ist Frau Schreier unter: 944 - 141 erreichbar.
Wie Sie sehen, bietet die Gemeindeverwaltung eine Menge beruflicher Anreize. Derzeit halten wir im Innenteil dieser Ausgabe weitere Stellenangebote für Sie bereit. Ich würde mich freuen, wenn Sie davon Gebrauch machen, denn eine moderne Verwaltung ist nicht nur ein verlässlicher Arbeitgeber, sie bietet auch jede Menge Perspektiven. In diesem Sinne Herzliche Grüße
Herzliche Grüße
Sebastian Greiber
Bürgermeister