15. Januar 2020 · KW 3/2020 · zuerst erschienen: Wadgasser Rundschau 3/2020
Greibers Woche – KW 3/2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
herzlich willkommen in Wadgassen und auf dieser Welt: 136 Neugeborene gab es 2019 in unserer Gemeinde. Die beliebtesten Namen in Jahr 2019 waren in Wadgassen bei den Mädchen die Namen Mia, Lena sowie Amelie, Finja, Hannah, Lia, Maya, Paulina, Sophia und Thea. Bei den Jungs waren Ben, Henry, Lukas und Luke die häufigsten Namen.
Einen großen Geburtstag gab es kurz vor Jahresende auch noch zu feiern. So hatte ich in der letzten Woche im Dezember die Gelegenheit, mit Ortsvorsteher Stefan Lorson einen Differter Handwerker zu besuchen, der sein 90. Lebensjahr vollendete. Der langjährige ehemalige Landesinnungsmeister im Friseurhandwerk, Ferdinand Hess empfing viele Freunde und Gäste frohgelaunt und hatte auch jede Menge zu erzählen.

Jeder in Differten kennt den Friseursalon, den mittlerweile sein Sohn betreibt. Und dies mit beachtlichem Erfolg. Das Talent hat der Sohn wohl von seinem Vater geerbt - wie sonst sind die vielen internationalen Titel bei deutschen und internationalen Meisterschaften zu erklären.
Sozial engagiert und im Ort verwurzelt ist Ferdinand Hess eine Persönlichkeit, wie man sie sich für jeden Ort nur wünschen kann. Auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch.
Engagiert haben sich auch viele Besucher auf unserem Weihnachtsmarkt. Die stolze Summe von 1.000 Euro konnte ich unserem Landrat Patrik Lauer für den Hilfsfond „Bürger in Not“ des Landkreises Saarlouis überreichen.

Denn bei unserem Weihnachtsmarkt stand der Hilfsfond „Bürger in Not“ ganz oben auf der Agenda. Die traditionelle Lichteraktion „Wadgasser Sternenzauber“ wurde diesem Zweck gewidmet und viele Besucher haben für den guten Zweck eine Kerze aufgestellt.
Den Hilfsfond gibt es seit 25 Jahren. Etlichen Menschen konnte zwischenzeitlich damit geholfen werden, die oftmals unverschuldet in eine vorübergehende Notlage gerieten. Dies kann sowohl bei familiären Notlagen wie auch bei Haus - und Wohnungsbränden gegeben sein. Voraussetzung ist allerdings immer, dass gesetzliche Hilfen nicht oder nicht ausreichend greifen und die Betroffenen nicht in der Lage sind, die Notlage zu mildern bzw. zu beseitigen.
Der Hilfsfond finanziert sich ausschließlich durch Spenden - die Spender setzen damit ein Zeichnen der Solidarität mit den in Not geratenen Menschen in unserem Landkreis.

Landrat Lauer bedankte sich herzlich für die Spende und allen, die zu diesem schönen Ergebnis beigetragen haben.
Seit Jahren schon begeistern die Laienspielschar Schaffhausen und die Maulwürfe in Wadgassen ihr Publikum, jeweils hauptsächlich zur Vorweihnachtszeit. Ganzjähriges Proben, und Arrangieren erfordert große Geduld und Zielstrebigkeit - der Zeitaufwand ist beträchtlich. So konnten Asifa und die gestohlene Wunderlampe im Evangelischen Gemeindehaus Schaffhausen ebenso überzeugen wie Die verzauberte Stadt vom Theaterverein: „Die Maulwürfe“.
Beide Stücke kamen gut an - die Zuschauer waren wieder total begeistert und alle Vorstellungen ausverkauft.

Beiden Theatervereinen danke ich sehr herzlich und wir freuen uns alle schon auf die nächste Spielzeit.
Fast auch schon eine kleine Tradition hat mein wöchentlicher Bericht an dieser Stelle. Seit meinem Amtsantritt vor fast sechs Jahren habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Sie liebe Leserinnen und Leser, wöchentlich an dieser Stelle zu informieren. Da kommt im Laufe der Zeit ganz schön was zusammen und bereits zum zweiten Mal nahmen wir dies zum Anlass, die gesammelten Werke im Rahmen einer Praktikumsarbeit zusammenzufassen. Melissa Bayraktar hat sich die Mühe gemacht die einzelnen Manuskripte zu einem gängigen Nachschlagewerk für das Archiv zusammen zu fassen und zu indexieren. Ich bin gespannt, welche Themen in diesem Jahr hinzukommen werden.
Herzliche Grüße
Sebastian Greiber
Bürgermeister