12. Juni 2019 · KW 24/2019 · zuerst erschienen: Wadgasser Rundschau 24/2019
Greibers Woche – KW 24/2019

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

sichtbare schnelle Fortschritte machen die Tiefbauarbeiten in der Wadgasser Straße vor dem Rathaus. Nach den ersten Verbundsteinarbeiten erfolgte in der vergangenen Woche eine Teilasphaltierung.
Wie Sie wissen gehört die Sanierung und die Veränderung des Einmündungsbereichs der Wadgasser Straße zur ersten Baumaßnahme rund um diesen Standort.

Als nächstes soll der Bau der neuen öffentlichen Parkplätze rund um die Rathauswiese starten - dies wird gerade in den Gremien beraten. Denn diese sind notwendig, da neben dem Spurker Friedhof auch durch das zukünftige Rathaus 2 (ehemaliges Ärztehaus) die bereits sehr angespannte Parkplatzsituation in diesem Bereich weiter verschärft wird. In einem nächsten Schritt wird dann die finale Gestaltung der Rathauswiese beschlossen und umgesetzt. Weiter geht es im Juni mit Asphaltierungsarbeiten des Bisttalradweges zwischen der Schäferei in Werbeln und Wadgassen.

Besonders in regenreichen Monaten war dies für viele Zweiradfahrer doch mit etlichen Unannehmlichkeiten verbunden. Der Weg selbst ist 1,3 km lang. Während der Arbeiten ist eine Vollsperrung des Radweges leider unumgänglich.
Für etwaige Beeinträchtigungen bitte ich um Verständnis. Ich denke, dass wir mit dieser Maßnahme unserem Radwegekonzept wieder ein Stück nähergekommen sind. Deutlich näher sind wir auch der Lösung eines alten Problems gekommen. Im vergangenen Monat traf ich mich mit meinen Mitarbeitern vom technischen Rathaus in der Wendelstraße. Zwischen dem Landesamt für Straßenbau (LFS) und der Gemeinde Wadgassen wurde eine Vereinbarung über die Planung, Bau und Unterhaltung eines Rad- und Gehweges zwischen Wadgassen und Werbeln entlang der L168 unterzeichnet. Durch den neuen Rad- und Gehweg wollen wir auf einer Länge von ca. 1,2 km die Verkehrssicherheit in diesem vielbefahrenen Streckenabschnitt erhöhen. Darüber hinaus sollen auch Überquerungshilfen für mehr Sicherheit sorgen. Damit wird auch die Geschwindigkeit auf dieser „Rennstrecke“ und damit der Lärm reduziert. Für die Anwohner auf dem Bierenfeld geht damit ein großer Wunsch seit der Erschließung des Baugebietes in Erfüllung. Aktuell beginnen die Planungen. Und wenn alles gut verläuft, können bereits im nächsten Jahr die Baumaßnahmen beginnen. Sicherheit für junge und ältere Mitbürger- also für die Gruppe von Menschen, welche nicht mehr oder noch nicht so sicher im Straßenverkehr sind, standen wieder im Vordergrund zweier Maßnahmen in Differten und Hostenbach. In der Hohlbeinstraße unterhalb der Differter Grundschule am Eimersberg brachten wir eine weitere Geschwindigkeitsanzeige an, die innerhalb kurzer Zeit zu einer deutlichen Reduzierung des Fahrtempos beitrug. Das auf dem Hinweisschild angegebene Tempolimit haben wir ganz bewusst mit 20 km/h angegeben. Grundschulkinder benutzen die Straße auf ihrem Schulweg, so Schulleiter Frank Will von der Grundschule Differten. Auch aus entgegengesetzter Richtung nutzen Schüler von weiterführenden Schulen den Weg zum Bus. Alle Messergebnisse der Anzeigetafeln werden von uns auch ausgewertet um ggf. weitere Maßnahmen zu besprechen. In Hostenbach traf ich mich mit Ortsvorsteher Axel Martin. Im Bereich der Kirche und dem Kinderspielplatz am Marktplatz gibt es nun eine neue Tempo-30-Zone. Nach einer Übergangszeit wird das neue Tempolimit auch kontrolliert. Achten Sie bitte auf angepasste Fahrweise. Übrigens: Die Tempo 30 in Hostenbach ist eine sinnvolle Anregung von Jugendlichen aus unserer Veranstaltung „Pizza & Politik“ vom 23. Januar 2019. Von dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die konstruktiven Anregungen, auf die ich mich auch in Zukunft freue. Der nächste Termin von „Pizza & Politik“ findet nach den Sommerferien statt. Die Einladung hierzu erfolgt in Kürze.

Herzliche Grüße
Sebastian Greiber
Bürgermeister