Greibers Woche – KW 17/2016

Historische Abbildung aus Greibers Woche, Ausgabe 17/2016, Bild 1

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ganz besonders habe ich mich in der letzten Woche über die Einladung zur Eröffnung des neuen Café Vergissmeinnicht in Differten gefreut, welches sich zukünftig dem Thema Demenz widmet. Gemeinsam mit Ministerin Monika Bachmann, Landrat Patrik Lauer und der DRK-Landesverbandsvorsitzenden Margarete Schäfer-Wolf konnte ich die großartige und verdienstvolle Arbeit des Differter DRK-Ortsverbandes unter Führung von Alfred Feit besonders lobend erwähnen. Mit Unterstützung von 75.000,- Euro aus gemeindlichen Mitteln ist hier eine Vorzeigeeinrichtung entstanden, der man bereits ansehen kann, wie mit Hilfe vorbildlicher ehrenamtlicher Arbeit zukünftig einer wachsenden Zahl von an Demenz erkrankten Menschen aber auch den pflegenden Angehörigen Unterstützung angeboten wird.

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Ziel dieser Einrichtung ist es, neben einer wöchentlich stundenweisen Betreuung dementer Personen auch den pflegenden Angehörigen die Möglichkeit zu geben, ihr erkranktes Familienmitglied in guter Obhut zu wissen. Sie können so entlastet, wichtige Dinge erledigen oder einfach einmal eine Pause von der 24-Stunden-Rund-um-die-Uhr-Belastung haben. Denn oft sind die pflegenden Angehörigen die, die sich selbst dabei vergessen.

Die neuen Räumlichkeiten im ehemaligen Pfarrheim Differten sind Rollstuhl- und Rollatorgerecht ausgebaut. In den hellen und gemütlichen Räumlichkeiten betreuen zukünftig 3 examinierte Fachkräfte und 5 Helferinnen, die alle eine spezielle Schulung für den Umgang mit dementen Personen des DRK des Landkreises absolviert haben, etwa 10 bis 12 an Demenz erkrankte Personen. Ich wünsche daher dem Café Vergissmeinnicht und seinen ehrenamtlichen Helferinnen einen guten Start bei Ihrer zukünftigen Betreuungsarbeit. Unsere Kinder sind mir ein wichtiges Anliegen. Die Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg hat meiner Meinung daher nicht nur Priorität, sondern ist eine wichtige Voraussetzung für eine lebenswerte und kinderfreundliche Gemeinde. Im Ortsteil Wadgassen war dies lange Zeit durch wachsendes Verk ehrsaufkommen rund um die Tankstelle an der Ecke Linden- und Abteistraße nicht mehr gewährleistet. Seit über 10 Jahren gab es schon zahlreiche Überlegungen, wie diese Situation entschärft werden kann. Auf Initiative des Schulelternsprechers Frank Fecht wurde hierzu im März 2014 ein neuer Anlauf genommen. Dabei kam durch unsere Ortspolizeibehörde beim Ortstermin am 8. April 2014 eine neue Variante ins Spiel, die nach zahlreichen Briefwechseln und Stellungnahmen mit der zuständigen Unteren Straßenverkehrsbehörde in die Tat umgesetzt wurde.

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Dank der Zustimmung und der Gestattung der Pfarrgemeinde Wadgassen konnte nun endlich der Schulweg zur Abteischule verlegt werden. Dafür mein herzliches Dankeschön an alle, die dabei geholfen haben dieses Projekt umzusetzen. Auch der Ortsrat Wadgassen hatte im Oktober 2014 die geplante Maßnahme unterstützt. Im März wurde nun endlich die neue Fußgängerampel durch das LfS gebaut. Die für den Schulweg erforderliche Beleuchtung wurde mit einem Kostenaufwand von 14.706,- Euro seitens der Gemeinde Wadgassen bereitgestellt. Der Landesbetrieb für Straßenbau investierte incl. Tiefbau, Elektroarbeiten und Wartung rund 42.500,- Euro. Gemeinsam mit unseren Schülern der Abteischule konnte ich mich am Wandertag vor Ort überzeugen, dass die neue Ampel eine hervorragende Lösung zur Sicherung des Schulweges ist. Aber auch für viele Erwachsene und ältere Mitbürger ist die neue Ampel bei Straßenüberquerungen oder Kirchbesuchen in Zukunft eine zusätzliche Sicherheit.

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Mehrfach schon habe ich an dieser Stelle über die Beteiligung der drei Wadgasser Ortsteile Differten, Werbeln und Friedrichweiler im Rahmen der neuen LEADER-Förderperiode berichtet, bei der wir auch für Wadgassen finanzielle Unterstützungen zur Entwicklung des ländlichen Raumes erwarten. Ein außergewö hnliches Projekt könnte in diesem Rahmen die Errichtung eines Hopfengartens darstellen. Um auszuloten, wie Hopfen bei uns klimatisch gedeiht haben wir am Vortag des 500 Jubiläums des ‚Deutschen Reinheitsgebotes‘ im Garten des Kulturamtes ein Versuchsbeet eingeweiht und die Hopfen-Setzlinge gepflanzt. Wir hoffen, dass das Versuchsbeet im nächsten Jahr schon Früchte tragen wird und der Wadgasser Hopfen zukünftig nicht nur das Wadgasser Klosterbräu verbessern wird.

Herzliche Grüße

Sebastian Greiber

Bürgermeister