Greibers Woche – KW 14/2016

Historische Abbildung aus Greibers Woche, Ausgabe 14/2016, Bild 1

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unsere Kinder in unseren Kindergärten und Grundschulen sind mir ein wichtiges Anliegen, denn eine lebenswerte Gemeinde beginnt bei unseren Kleinsten.

Daher stehen neben z.B. lokalen Freizeit- und Naherholungsmöglichkeiten vor allem die vorhandenen Bildungs- und Betreuungsangebote an vorderster Stelle. Ich habe Anfang des Jahres bei meiner Vorstellung der ersten Stufe unseres Immobilienkonzeptes mitteilen können, dass wir durch die anstehende zukünftige Nutzung der Bisttalschule Differten als zentralen Grundschulstandort für die Ortsteile Differten und Werbeln im kommenden Schuljahr eine verbesserte Grundschulsituation anbieten können.

Vergangene Woche hatte ich an dieser Stelle bereits über die Gründung der KiTa Wadgassen GmbH berichtet. Die Entscheidung, mit einer gGmbH den Bereich unserer Kindertagesstätten auf effizientere Füße zu stellen, bedeutet einen weiteren großen Schritt zur Verbesserung der Betreuungssituation für unsere kleinsten Wadgasser Bürger. Der schnellstmögliche Ausbau eines zukünftig modularen KiTa-Konzeptes in der Gemeinde Wadgassen wird dabei nicht nur ein deutliches Plus an Effizienz mit sich bringen, sondern auch Kostenersparnisse nach sich ziehen, wovon letztlich die Gesamtheit der Bevölkerung profitiert.

Historische Abbildung aus Greibers Woche, Ausgabe 14/2016, Bild 2

Dass manche Dinge auf diesem Weg viel Geduld, Zeit und Nerven benötigen, zeigt die Situation um den derzeit noch kath. Kindergarten Schaffhausen.

Über 16 Monate habe ich Verhandlungen mit dem kirchlichen Träger und dem Bistum Trier zur Übernahme des stark sanierungsbedürftigen Kindergarten-Gebäudes in Schaffhausen geführt. Leider sind die guten Ideen der Pfarrgemeinde und der Gemeinde Wadgassen am finanziellen Veto des Bistums Trier festgefahren.

Daher haben wir uns seitens der Gemeinde dazu entschlossen, andere Wege zu gehen. Trotz des Scheiterns der Gespräche mit dem Bistum Trier konnten wir aufgrund der konstruktiven Zusammenarbeit mit Verwaltungsrat, den Elterngremien und Pastor Peter Leick einen guten Weg für die Lösung des Unterbringungsproblems finden. Die derzeit benutzten Container, die ja nur als Übergang gedacht sind, können nun wesentlich früher zugunsten eines voll funktionsfähigen und behindertengerecht ausgebauten Schulgebäudes aufgegeben werden.

Historische Abbildung aus Greibers Woche, Ausgabe 14/2016, Bild 3

Die Lösung ist das Auslaufen des Betriebs der Förderschule seitens des Landkreises Saarlouis in WadgassenSchaffhausen. Was uns hierbei besonders helfen konnte: Mein direkter positiver Kontakt zu unserem Landrat Patrik Lauer, gibt uns nun die Möglichkeit, dass das frei werdende Gebäude gegenüber der evangelischen Kirche in Schaffhausen sehr rasch schon als neuer Kindergarten-Standort für Hostenbach und Schaffhausen genutzt werden kann. Dieser Lösung haben in der vergangenen Woche sowohl der Kreistag als auch der Gemeinderat in einem Grundsatzbeschluss zugestimmt. Nun müssen noch viele Details geklärt werden. Hier bin ich aber zuversichtlich, dass alle beteiligten Behörden im Interesse unserer Kinder schnell und konstruktiv an der Umsetzung mitarbeiten.

Wie soll das konkret umgesetzt werden? Die zu uns kommende ehemalige Förderschule des Landkreises bietet Raum für 6 Kindergartengruppen und bis zu 2 Krippengruppen. Möglich wird es durch die konstruktive Kommunikation mit Landkreis und allen Beteiligten, dass wir - wie es sich jetzt abzeichnet - bereits im dritten Quartal 2016 in das zukünftige barrierefreie Kindergartengebäude können. Die ebenfalls vorhandene Turnhalle wird dann bereits ab Sommer komplett den Vereinen zur Verfügung stehen, wodurch sich andauernde Engpäs se bei Hallenplätzen in der Gemeinde reduzieren lassen.

Durch den schnellen Umzug werden wir allein bei der Miete für den derzeit genutzten modularen Kindergarten rund 150.000 EUR einsparen können. Diese Ersparnisse will ich im Ans chluss zur Sanierung der Grundschule Schaffhausen einsetzen. Damit dann auch die etwas größeren Kinder von der verbesserten Situation profitieren können. Wir haben also in diesem Jahr ein anspruchsvolles und arbeitsreiches Programm in unseren Kindergärten und Grundschulen vor uns. Aber es lohnt sich, denn unsere Kinder sind unsere Zukunft.

Herzliche Grüße

Sebastian Greiber

Bürgermeister