9. September 2015 · KW 37/2015 · zuerst erschienen: Wadgasser Rundschau 37/2015
Greibers Woche – KW 37/2015

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
BESSER LEBEN IM ALTER DURCH TECHNIK - Mit diesem Vortrag wollen wir speziell unseren Seniorinnen und Senioren umfangreiche Informationen direkt vor Ort zukommen lassen. Diesbezüglich fand ein vorbereitendes Gespräch statt. Federführend bei dieser Veranstaltung am 8. Oktober sind unsere Seniorensicherheitsberater Heinz Speicher, Matthias Worobiow und Peter Kleber.
Im Kath. Pfarrheim Schaffhausen wird über technische Hilfsmöglichkeiten in den Bereichen Sicherheit, Kommunikation, Gesundheit und barrierearmes Wohnen informiert. Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Wadgassen wird darüber hinaus über die „Rauchmelder - Pflicht“ ab 2016 informieren und aufklären.
Das Deutsche Rote Kreuz, Feuerwehr und AWO Wadgassen werden einen Fahrdienst einrichten. Alle weiteren Informationen Ihrer Seniorensicherheitsberater entnehmen Sie bitte auf Seite 5 dieser Ausgabe.
Auch für unsere Jüngsten haben wir durch die Teilung eines Raumes in der KITA „Waldwichtel“ wieder einen weiteren Schritt hin zur Zweisprachigkeit getan. Wie Sie wissen, hat die Saarländische Landesregierung „ECKPUNKTE einer Frankreichstrategie für das SAARLAND vorgelegt. Darin ist beabsichtigt, in den saarländischen Kitas die mehrsprachige Bildung kontinuierlich auszubauen. Darüber habe ich bereits in früheren Ausgaben der Wadgasser Rundschau hier auf meiner Seite berichtet.
In der Friedrichweiler Einrichtung wurde in den Ferien das große Morgenkreiszimmer gebaut, welches von den Kindern sehr gut angenommen wurde. Im „La petit France“ so der Name, ist jetzt eine französische Ecke eingerichtet.

Für die angehenden Schulkinder gibt es den „CLUB des Grands“. Durch unsere zweisprachigen Erzieherinnen - darunter auch zwei Muttersprachlerinnen, konnten wir die Qualität des Angebotes nochmals verbessern, worüber ich mich sehr freue. Der neue Raum wird darüber hinaus in der Eingewöhnungsphase für die neuen Kindergartenkinder genutzt, da er optimale Bedingungen bietet, gerade die ersten Tage in ruhiger Atmosphäre zu erleben.
Zwischenzeitig habe ich alle Friedhöfe in unserer Gemeinde gemeinsam mit unserem Grünflächen- und Umweltamtsleiter, Thorsten Heinrich, einer genauen Betrachtung unterzogen. Wie schon bei meinen früheren Begehungen zeichnet sich auch hier Handlungsbedarf ab, der in den nächsten Jahren nach und nach umgesetzt wird.
Derzeit erarbeiten wir erstmals in Wadgassen für alle Friedhöfe ein Friedhofskonzept. Ziel ist es, kosteneffizient eine ansehnliche und würdevolle Friedhofslandschaft in unserer Gemeinde zu erreichen. So werden wir versuchen freiwerdende Flächen besser zu gestalten. Auch beim Rückbau von Grabstätten und Grabmalen sind wir auf einem guten Weg - hier sind aus Kostengründen alternativ - Lösungen vorstellbar. In Hostenbach legen wir derzeit ein neues Gräberfeld - als Pilotprojekt, wie wir in Zukunft nach und nach die Grabfelder auf den Friedhöfen anlegen wollen, um ein sauberes und ordentliches Erscheinungsbild auf allen Friedhöfen umsetzen zu können.
Dazu brauchen wir aber auch Ihre Mithilfe: immer wieder wird mir von den Mitarbeitern des Bauhofes berichtet, dass die Restmülltrennung auf den Friedhöfen nicht funktioniert. Wie Sie wissen halten wir auf allen Friedhöfen entsprechende Tonnen bzw. Abfallbehälter bereit.
Nach dem Motto „ich muss es ja nicht bezahlen“ wird Plastik und auch mitgebrachter Hausmüll in die GrünschnittSammler geworfen. Dadurch sind wir gezwungen, den kompletten Grünschnitt in die Müllverbrennungsanlage nach Velsen zu fahren! Dies verursacht erhebliche Mehrkosten, die zukünftig auf die Friedhofsgebühren umgelegt werden müssen.
Daher mein Appell - achten Sie bitte auf entsprechende Trennung und weisen Sie ggf. Friedhofsbenutzer auf etwaiges Fehlverhalten hin. Sie schonen dabei nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern tun auch noch etwas für unsere Umwelt.
Herzliche Grüße
Sebastian Greiber
Bürgermeister