1. Juli 2015 · KW 27/2015 · zuerst erschienen: Wadgasser Rundschau 27/2015
Greibers Woche – KW 27/2015

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

eine Gruppe des THW Saarlouis besuchte letzte Woche die Wadgasser Feuerwehr. Ziel des Besuches war das bessere Kennenlernen, aber auch Material und Möglichkeiten des Technischen Hilfswerkes zu begutachten.

In der Vergangenheit war die Zusammenarbeit mit dem THW leider oft von Vorurteilen geprägt und fand kaum statt. Zwischenzeitig fand in der letzten Zeit ein intensiverer Kontakt statt. Nach nun einigen gemeinsamen Einsätzen von Feuerwehr und THW - zuletzt z.B. erfolgreich beim 1. Wadgasser Abteirace 2015 - konnte eine Präsentation von Andreas Lubjuhn über Struktur und Aufbau des THW in Deutschland sowie auch im Landkreis Saarlouis informieren. In einer Außendemonstration der Kameraden des THW konnten wir uns davon überzeugen, welche Möglichkeiten das THW im Katastrophenfall bereithält und inwieweit unsere Feuerwehr unterstützt werden kann. Ich habe mich hier ebenfalls gerne informiert und aus erster Hand mehr über die fruchtbare Kooperation beider Rettungsdienste erfahren können. Dank an die Kameraden von THW und Feuerwehr, die tolle Infoveranstaltung und auf gute zukünftige Zusammenarbeit. Auch beim Tag der offenen Tür des Löschbezirk Wadgassen wird sich in diesem Jahr das THW beteiligen. Zu der interessanten Vorführung des THW lade ich Sie heute schon herzlich ein. Nachdenken und Gedenken an zwei Weltkriege geschieht auf Wadgasser Gemeindegebiet z.B. auf dem Spurker Friedhof, auf dem sich Gräber von Gefallenen der Kriege 1914-1918 und 1939-1945 befinden. Diese im Eingangsbereich des Friedhofs gelegenen Kriegsgräberfelder sind mittlerweile in die Jahre gekommen und bedürfen einer Generalüberholung. Getreu meinem Motto „Gemeinde macht man gemeinsam“ gibt es neben den Mitarbeitern unseres Bauhofes jetzt auch ehrenamtliche Freiwillige, die bereit sind, in ihrer Freizeit mit anzupacken, um diesen Gedenkort wieder aufzumöbeln: Clemens Schug von der Reservistenkameradschaft Differten traf sich zum Ortstermin mit Dorothee Schwingel und mir selbst, um sich zu informieren, wo die Reservisten Hand anlegen könnten. Es wurden Ideen und Möglichkeiten erörtert, was hier getan werden könnte, damit wir bereits am diesjährigen Volkstrauertag zur Gedenkfeier entsprechende Ergebnisse vorweisen können. Dieser findet in Absprache mit den Ortsvorstehern in Zukunft nur noch zentral auf dem Spurker Friedhof statt. Auch bei der Neu- und Umgestaltung des Bereiches um das ehemalige Friedhofshäuschen wollen die Reservisten behilflich sein. Hier will ich mit der Unterstützung engagierter Bürger einen zentralen Gedenkort in unserer Gemeinde schaffen. Herzlichen Dank der Reservistenkameradschaft an dieser Stelle für ihre wertvolle Unterstützung.
Ein weiteres langersehntes Projekt in unserer Gemeinde steht ebenfalls kurz vor der Realisierung. Der Kreisel „Sengsterstraße“. Seit vielen Jahren ist es ein Anliegen, diesen Verkehrsknoten und Unfallschwerpunkt in unserer Gemeinde zu entschärfen. Nachdem es mir im vergangenen Jahr gelungen ist, erstmals für den Bau eines Kreisverkehrplatzes einen Zuschuss in Höhe von 150.000 EUR beim Innenministerium einzuwerben, kann es nun am 3. August endlich losgehen. Damit die Beeinträchtigungen für die Anlieger und den Durchgangsverkehr so erträglich wie möglich sind, haben wir den Baubeginn bewusst auf den Beginn der Sommerferien gelegt. Damit sich Anlieger und interessierte Bürger ein genaues Bild über die Baumaßnahmen machen können, lade ich Sie zu einer Bürgerinformation am 15. Juli um 19 Uhr im Gemeindehaus Schaffhausen ein. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den nächsten Seiten dieser Ausgabe.

Herzliche Grüße
Sebastian Greiber
Bürgermeister